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Dieses Thema hat 3 Antworten
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 Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

08.10.2004 13:17
Offene Fragen zu Diff.Psy. 1. Teil antworten
Hallo Leute!

Warum diese gegenseitigen persönlichen Angriffe wegen ein paar Fragen zum Prüfungsstoff, die noch offen geblieben sind? Warum diese Unterstellungen, es hätte niemand Lust, hier Antworten auf Fragen zu geben, Psychologiestudierende seien arrogant und alle nur auf ihren eigenen Vorteil aus, und ob es besser sei, die Mitstudierenden zu bemitleiden oder sich weiter über sie zu ärgern usw. ... Seid Ihr noch zu retten???? Ich schlage vor, mit dem Thema „Offene Fragen zu Diff.Psy.I“ an dieser Stelle noch einmal sachbezogen von vorne zu beginnen:

1. „Wie wirkt sich positive manifold in der Faktorenanalyse aus?“
2. „Warum hat Thurstone keinen Generalfaktor gefunden?“
3 „Soziale Intelligenz korreliert positiv mit ....? Und dies geht zu Lasten der .... Validität?“
4. “3*5 Faktoren ergeben ...... Faktoren?“
5.“Extravertierte haben ein besseres KZG/LZG? Introvertiert haben ein besseres LZG/KZG?“
6."Mit der critical incident technique wird ... erfasst?"

Wenn man sich Skripten, Mitschriften und weitere Lernmaterialien, die zu finden sind, aufmerksam durchliest, stößt man früher oder später mal auf Antworten, die zu den Fragen passen und richtig sein könnten.

Ad 1: (steht im Skriptum „Strukturmodelle der Intelligenz“ und gehört zum Thema Zwei-Faktoren-Theorie der Intelligenz von Spearman):
Dieses Konzept beinhaltet bekanntlich die Annahme einer allgemeinen Intelligenz -> also eine general intelligence (eines g-Faktors). Unterschiedliche Tests, mit denen Intelligenz gemessen wird, korrelieren untereinander immer positiv (und das ist hier auch mit positive manifold / positiver Vielfalt gemeint). In der Faktorenanalyse bewirkt dies zumeist, dass ein varianzstarker 1. Faktor zu beobachten ist, und das ist die so genannte g-Ladung eines Tests (inwieweit erfasst ein Test allgemeine Intelligenz, 1. unrotierter Faktor in Faktorenanalyse).

Ad 2: Thurstone hat eine multiple Faktorenanalyse gerechnet, mit dem Resultat der seven primary mental abilities. Eines der Probleme bestand dabei darin, dass die Ergebnisse der Faktorenanalyse auf Datenmaterial beruhen, das von seiner ersten College-Studenten-Stichprobe stammt. Studenten-Stichproben sind aber sehr homogen -> geringe Interkorrelationen -> verminderte Chancen, einen varianzstarken g-Faktor zu finden!!

Ad 3: Extraversion / ... (dazu weiß ich momentan noch keine Antwort -> bitte ergänzen!!)

Ad 4: Möglicherweise geht es hier nicht um Faktoren, sondern um 3 Dimensionen, die je 5fach gestuft sind?? 5 hoch 3 würde in diesem Fall die Anzahl aller möglichen Merkmalskombinationen ergeben (Anzahl der Stufen hoch Anzahl der Dimensionen) ... falls es aber doch um Faktoren geht, dann bitte mit guter Erklärung korrigieren!!

Ad 5: Extravertierte haben ein besseres KZG; Introvertierte haben ein besseres LZG.
Hypothese wurde bestätigt für: Extravertierte schlechtere Langzeitreproduktion -> bestätigt; aber besseres KZG nicht bestätigt.
(Ohne Gewähr für die Richtigkeit!!)

Ad 6: ... (dazu fällt mir leider auch noch nichts ein.)

Fixiert Euch aber auf keinen Fall auf Prüfungsfragen, die in der Vergangenheit liegen und wenig darüber aussagen, wie die Fragen bei den nächsten Prüfungen gestellt werden. Vieles davon liegt eher selten in der Zukunft; nach einem Erfahrungswert wiederholen sich Prüfungsfragen vielleicht zu 15%. Prof. Neubauer hat in der Fragestunde vor dem Sommer wörtlich gesagt, „wir (die Professoren) beobachten diese Entwicklungen nicht mit Wohlwollen“, dass Studierende vermehrt dazu neigen, für die Prüfungen nur anhand von Fragen aus der ÖH-Mappe zu lernen. Prof. Neubauer kündigte für zukünftige Prüfungen einen "gesunden Mix" aus alten und neuen Fragen an. Klar, wir sollen damit angehalten werden, den gesamten Stoff zu lernen, und unser Vorteil soll schließlich darin bestehen, den Stoff von Diff.Psy. zu beherrschen und zu verstehen. Die Diagnostik im 2. Abschnitt baut sehr stark darauf auf, dass ein gutes Verständnis für Diff.Psy. vorhanden ist. So gesehen kann ich mich nur der Meinung anschließen, vornehmlich den Stoff gut zu lernen und Prüfungsfragen (die an verschiedenen Stellen sehr gut dokumentiert sind) nur zur Orientierung und nur als zusätzliches Lernmaterial zu nützen.

Gruß, Hannes.

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

09.10.2004 14:39
Offene Fragen zu Diff.Psy. 1. Teil antworten
Hallöchen,
kleiner Tip an alle: auf der Seite grenzgenial.at.tf gibts nochmal eine kleine Übersicht über die Fragen und auch teils ausgearbeitete Fragen. Kann mich nur Hannes anschliessen, nicht NUR (aber auch) die Fragen zu lernen.

Der letzte Termin hat sich dann trotzdem mit den älteren Fragen halbwegs gedeckt. (also mit den letzten 3 Terminen) und war dementsprechend im Vergleich der leichteste.

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

30.11.2004 16:45
Offene Fragen zu Diff.Psy. 1. Teil antworten
Ad Frage 6: Mit dieser Technik wird die praktische Intelligenz getestet.

Liebe Grüße,
Martina

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