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Dieses Thema hat 3 Antworten
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 Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

01.12.2004 14:20
Differentielle Psychologie 2 antworten
Die Effektstärke bei der Verhaltenstherapie bedeutet eine Verbesserung/Verschlechterung von.......(Einheiten) der.........(stat. Kennwert).

Weiß jemand, was hier eingesetzt gehört????

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

02.12.2004 13:42
Differentielle Psychologie 2 antworten
Die Frage lautet:

Effektstärken (Therapieeffektivität) für:
Klientenzentrierte Verfahren / Gesprächspsychotherapie:
Psychoanalyse:
Verhaltenstherapie:
Für die Verhaltenstherapie bedeutet das eine Verbesserung / Verschlechterung der Symptome um ......................... (Einheit) der ............................. (statistischer Kennwert).
Nichtzutreffendes streichen!

d = 0.50 bei der Verhaltenstherapie.
Das bedeutet eine Verbesserung (hier wäre Verschlechterung zu streichen) von einer HALBEN Standardabweichung (ein d = 0.33 würde einem Unterschied von einer drittelten Standardabweichung bedeuten).

Effektstärke wird nämlich berechnet aus Mittelwertsdifferenz dividiert durch die Standardabweichung (SD) des Messinstruments, daher wird dann der Unterschied ausgedrückt als eine drittelte, oder eine halbe ... (usw.) Einheit der Standardabweichung. Damit lassen sich Mittelwertsunterschiede vergleichbar machen.

Übrigens waren bei der heutigen Diff II Prüfung wieder einige neu formulierte Fragen dabei:

Bei einer Frage musste man die Aggressionsfaktoren von Buss & Perry (1992) wissen und einige Items richtig diesen Faktoren zuweisen;
bei einer weiteren Frage musste man die durchschnittlichen Bewertungen für verschiedene Lebensereignisse (auf einer Skala 0 bis 100) angeben;
eine große Frage beschäftigte sich mit den Bedingungen der Untersuchung zur state-Angst (alle Ausprägungen der beiden UV's genau hinschreiben), ob für den Haupteffekt Bedingung, den Personenfaktor und für die Wechselwirkung die Ergebnisse jeweils signifikant oder nicht signifikant waren, und ob das Ergebnis zur Wechselwirkung im Sinne der Erwartung ausgefallen ist oder nicht;
und außerdem wurden die durchschnittlichen Korrelationen gefragt, wie hoch sie jeweils bei Personen mit niedrig-variablen Merkmalen und bei Personen mit hoch variablen Merkmalen zur Vorhersage des zukünftigen Verhaltens sind.

Gruß, Hannes.

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

05.01.2005 19:49
Differentielle Psychologie 2 antworten
Vielleicht erst nächste Woche mal, weil gerade Weihnachtsferien sind und möglicherweise Prof. Neubauer zur Zeit auch gar nicht da ist?? (Vier Wochen sind seit der Prüfung mittlerweile schon vorbei!)

Jedenfalls befürchte ich, dass die Diff II Prüfung dieses Mal gar nicht so gut ausgefallen ist, weil ja dieses Mal (fast) nur Zahlenwerte aus dem Skriptum gefragt worden sind, die man nur bei sehr detaillierten Lernen wissen konnte. Zum Beispiel die genauen Zahlen zu den Lebensererignissen werden wohl die wenigsten bis ins kleinste Detail komplett auswendig gewusst haben. Deshalb habe ich auch kein so gutes Gefühl. Aber es hängt sicher sehr viel vom Punktesystem ab, das Prof. Neubauer seiner Bewertung zugrunde legt. Die beiden vorhergehenden Prüfungen sind ja ziemlich gut ausgefallen, aber ich (und auch viele andere) haben schon mitbekommen, dass dieses mal recht viel über die Fragen gejammert wurde, die zum Dezember-Termin gekommen sind. Aber mal sehen ...

Mit besten Grüßen, Hannes.

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