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Dieses Thema hat 484 Antworten
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 Biologische Psychologie
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Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

26.09.2008 14:57
Biologische Psychologie I antworten

Also, ich versteh das so:

fürs Aufrechterhalten des Bewusstseins ist eine funktionsfähige cortikale Hemisphäre UND der Hirnstamm notwendig

ergo: Um ins Koma zu fallen muss mindestens 1 Hirnhälfte ausfallen PLUS ein Teil der anderen oder ein teil des Hirnstamms...

lg, Karo

PS: Weiß irgendwer, ob das Biofeedback, BCI, Epilepsie kommen oder nicht?!?! bitte bitte, ist wichtig ... :/

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

27.09.2008 12:25
Biologische Psychologie I antworten
Hallo!

War in der Vo und sie hat Biofeedback, BCI und Epilepsie nicht erwähnt und Folien sind auch keine auf ihrer Internetseite. Deshalb wird das auch nicht zur Prüfung kommen.

lg Claudia
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

27.09.2008 13:43
Biologische Psychologie I antworten

Danke Danke Danke Danke Danke!!!

lg, Karo
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

27.09.2008 18:04
Biologische Psychologie I antworten
Hallo an alle!

Weiß jemand wie ein typisches Symptom bei einer Läsion des Augenliedes heißt?
welche Arterie ist bei apperzeptiver Agnosie betroffen?
Warum legen PAtienten bei Schädigung des Nervus trochlearis den Kopf auf die gesunde Seite?
Was haben renshawloop und reverbrierende Verschaltung gemeinsam?
Untersuchung von Marucha et al(nicht im skript gefunden...

Ich helfe gerne weiter wenn jemand antworten braucht
Nadine
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

28.09.2008 12:30
Biologische Psychologie I antworten

1) Also, die erste Frage kann ich dir nicht beantworten (denke aber, dass wir das dieses Mal / in diesem Semester nicht durchgenommen haben)
2) Bei apperzeptiver Agnosie betroffene Arterie: meiner Ansicht nach die Arteria Cerebri Media (weil sie ja für die lateralen Bereiche des Cortex zuständig ist und bei einer apperzeptiven Agnosie ja der Schaden im laterale Okzipitallappen liegt)
3) Bei der dritten Frage hab ich auch keine Ahnung, könnte mir nur vorstellen dass das irendwas mit den Funktionsbereichen des Nervus Trochlearis zu tun hat. Keiiine Ahnung (vielleicht haben wir das auch nicht durchgemacht)
4) Renshaw loop und reverbierende Verschaltung haben gemeinsam: ein „rückgekoppeltes“ Neuron, welches sich entweder selbst aktiviert (renshaw - zelle) oder sich selbst hemmt (bei reverbierender Verschaltung).
5) Das hatten wir glaube ich nicht... =)

Lg, Karo

PS: Hätte tatsächlich auch noch ein paar übrig gebliebene Fragen:
1) Wo genau werden jetzt die Endorphine gebildet (im Pag oder im Rückenmark – oder beides?!?)
2) Warum lassen sich die individuellen Unterschiede im Ausmaß der Lateralisation durch die Theorie der relativen Hemisphärenspezialisierung besser erklären als durch die absolute? (weil bei der relativen davon ausgegangen wird, dass beide Hemisphären die Möglichkeit der Verarbeitung haben?!?!)
3) Warum wirken Kokain / Ecstasy pupillenerweiternd (also, haben die schon Einflüsse auf das sympahtische NS, oder?!? Und das wiederum bewirkt bei Aktivitätszunahme die Mydriasis, oder?!?)
4) In der geniculo – striatalen Bahn gibt’s M-Zellen UND P-Zellen, in der tecto – pulvinaren Bahn NUR M-Zellen, oder?!?!
5) Wozu werden die Hinrnerven jetzt gezählt (ich nehm an zum PNS, und zwar alle!??!) Und wenn ja, WARUM werden 1.und 2. Hirnnerv zum PNS gezählt?!?!
6) Wie verändert sich die HRV im low – frequency Bereich bei einer Prüfung? Und wie würde sich dann die HRV im high – frequency Bereich verändern?!?!
7) Wie erkläre ich das Pain – Ratings Experiment (dass es mit zeitlicher Summation zu tun hat, ist mir schon klar, aber haben wir das explizit durchgenommen bzw. wissen wir, was da genau abgelaufen ist?!?)
8) Welche Arterie ist betroffen wenn es aufgrund eines Schlaganfalls zu Schäden im prim. Visuellen Cortex kommt (Cerebri anterior (weil sie ja die Bereiche entlang der Fissura Longitudinalis versorgt) oder Cerebri posterior (weil sie ja die inferioren Cortexbereiche versorgt) – der prim. Vis. Cortex liegt ja hinten unten an der F. logitudinalis im Okzipitallappen, soweit ich weiß...)

Danke danke danke schon mla im vorhinein =)

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

28.09.2008 13:01
Biologische Psychologie I antworten
zu 2-> die relative Hemisphärenspezialisierung geht davon aus dass die Info in der Hemisphäre verarbeitet wird wo sie zuerst hingelangt, dies haben neueste Studien bestätigt, und ja ich denke auch weil beide an der funktion beteiligt sind
Bei Frage drei weiß ich nicht genau was damit gemeint ist bin mir auch nicht ganz sicher warum sie so wirken, bei mir steht nichts näheres dazu im skript
zu 2-> sind Überträgertransmittersubstanzen des Gehirns
zu 5-> die Gehirnnerven gehören zum peripheren NS gezählt, und obwohl Nerv 1 und 2 normaler weise zum ZNS zählen würden zählen sie auch zum PNS
zu 6-> weiß nicht was du genau damit meinst. Power im low frequency bereich bedeutet das der sympathikus einen Einfluss auf das Herz hat( also Herzfrequenzzunahme), beim highfrequency bereich ists genau umgekehrt
zu 7-> oh gott *angst* davon hab ich noch nie etwas gehört, was genau ist das?
zu 8-> ich würde vermuten die arteria cerebri posterior, sie versorgt ja auch den posterioren Bereich des okzipitallapen und daher der primäre visuelle cortex dort liegt, aber irgendwie denke ich könnte es auch die arteria cerebri media sein... ich hoffe das ich dir die sachen richtig beantworten konnte, zumindest hab ich das so verstanden

Danke, danke nochmal für deine antworten!!!

Falls mir noch jemand eine antwort auf die frage:Welche Arterie ist betroffen wenn es aufgrund eines Schlaganfalls zu Schäden im prim. Visuellen Cortex kommt?
geben kann, wäre ich wirklich sehr dankbar
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

28.09.2008 14:31
Biologische Psychologie I antworten

So, also... hab ein bisserl gegoogelt (nachdem besagte Arterienfrage nicht eins zu eins aus dem Skript beantwortbar ist)...

Bin der Meinung (hab die Info von nem Uniskript) dass der prim. visuelle Cortex von der Arteria Cerebri Posterior versorgt wird (überhaupt der ganze Okzipitallappen, denke ich)

Aber noch ne Frage:
was wäre, wenn nicht nach dem primären visuellen, sondern nach anderen cortikalen Regionen (deren Funktionen zuordnebar sind) gefragt wird... beispielsweise "Welche Arterie ist betroffen, wenn der prim. auditorische Cortex / der prim. motorische Cortex / der prim. somatosensorische Cortex etc. etc. betroffen sind" ... das ist dann schon nicht mehr so klar, oder?!?!

lg, Karo
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

28.09.2008 15:08
Biologische Psychologie I antworten
Hätte auch noch eine Frage:
Mit welchen in der Vo besprochenen psychologischen Maßen kann man die Aktivität des Sympathikus feststellen?
Mit der EDA (wurde bereits beantwortet)
Bin mir aber nicht sicher ob das als Antwort reicht. Ich hab mir aufgeschrieben, dass die Anzahl der ns.SCRs ein Maß für die Höhe der Aktivität des Sympathikus ist. Weiß jetzt aber nicht ob ich als Antwort phasische Maße hinschreiben kann, weil sowohl ns.SCR als auch SCR dazugezählt werden.

lg Claudia
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

28.09.2008 15:23
Biologische Psychologie I antworten

Also ich würde bei der Frage folgendes hinschreiben:

Aktivität des Sympathikus: mittels EDA (Anzahl der ns.SCRS) feststellbar
Einflüsse des Sympathikus auf Körper: mittels HRV (low frequency Bereich) oder bei der Pupillenweite (eh schon wissen, Erweiterung und musculus dilator pupillae und so weiter...)

lg
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

28.09.2008 15:29
Biologische Psychologie I antworten
Naja...falls sie nach anderen Regionen fragt, glaube ich würde ich kombinieren... ist ne interessante frage, hoff das kommt nicht, leider habe ich bzg. den versorgungsgebieten keine weiteren Infos

Ich hätte noch ein paar letzte fragen:

und zwar...
1 Erklären sie das Ergebnis der Untersuchung von Bosch et al zur Infektion mit Helicobacter Pylori und Ursachen für die Infektion.

2 wie beeinflussen Gefühle/erinnerungen die aktivität des darms?(das hat doch mit der zentralautonomen regulation zu tun, also ganeuer ja mit dem cortex, der den körper auf momentane anforderunegn anpasst etc.??)

3 was genau sind hetrotrope verbindungen? reicht es, wenn ich als antwort schreibe, dass es verbindungen sind die in der anderen hemisphäre in eine nicht entsprechende Region, z.B von links hinten nach rechts vorne schreibe?

4 Wie wirkt sich das vegetative Nervensystem bei psychischer Stressbelastung auf das Immunsystem aus?

5 Stimmt das= Diverganz, die Information von einem präganglionärem Neuron wird in mehrere postganglionäre Neurone verteilt. Reicht das oder gibt es hierzu noch etwas wichtiges?

6 wo finden einfache Verschaltungen in Organsystemen statt?

7 Hat irgendjemand genauere Infos zu der Untersuchung von Papousek und Schulter?

8 wieseo können sich prosopagnosie patienten dennoch an einige Merkmale erinnern(weil nur die gesichswiedreerkennung gestört ist?, und Farhexperiment: genaue erklärung warum das experiment ein hinweis dfür ist, dass bei prosopagnosie speziell die Neuronen für Gesichtserkennung nicht funktionieren

9 was passiert, wenn bei darbietung von sprachmaterial unter bestimmten arousal eine aktivierung stattfindet?

10 Warum ist die Wsk. dass das zweite Neuron feuert höher, wenn das erste Neuron in höherer Frequenz feuert?

...und eine letzte frage noch kommt das biofeedback bzw die psychosomatik(mit immunologie und dem ganzen) war zwar bei den VO kann mich aber nicht mehr genau erinnern...

Ich danke auch schon mal im Voraus- wäre echt lieb wenn mir jemand diese letzten fragen beantworten könnte... ich helfe auch gern weiter, falls jemand etwas braucht...


Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

28.09.2008 15:54
Biologische Psychologie I antworten

1) Das gehört zur Psychoimmunologie, haben wir in diesem Semester nicht durchgemacht.... hab darüber zumindest nichts aufeschrieben und es gibt auch keine Folien dazu online.
2) dasselbe wie bei 1)
3) Jup. Würd ich auch so hinschreiben
4) haben wir auch nicht gemacht, soweit ich weiß (wieder Psychoimmuniologie)
5) Stimmt so (würd vielleicht noch hinschreiben, dass das Ausmaß an Divergenz bei symp. und parasymp. NS gleich hoch ist)
6) haben wir auch nicht durchgenommen (gehört zur zentralautonomen Regulation)
7) Also, gemacht haben wir die 2. hintere auch nicht – also, die bzgl dem modularen Ansatz der Lateralität. Aber es gibt noch eine 2. Untersuchung von den Beiden bzgl. der Händigkeit. Da ist essenziell, dass das maximale Ausmaß der Händigkeit 40 % ist (also ein Rechtshänder kann maximal 40% besser bei der rechten Hand sein in Bezug auf seine Fähigkeiten mit der linken Hand)
8) Sie können sich an bestimmte Menschen trotzdem erinnern, weil sie sich an best. Merkmalen orientieren (Muttermal, Bartwuchs, Körperhaltung, Stimme etc).
Farah – Experiment: 1) Es wurden auch von Prosopagnostikern einige richtige Antworten gegeben weil auch sie ab und an geraten haben.
2) Experiment ist deswegen Hinweis dafür, dass speziell die Neuronen für Gesichtserkennung nicht funktionieren, weil ja die KG und die VG (Prosopagnostiker) bei den Brillenfassungen gleich hohe Werte beim Wiedererkennen hatten während die VG (Prosopagnostiker) bei der Gesichtserkennung signiikant schlechtere Werte hatte wie die KG. Brillenfassungen sind annähernd genau so schwer wiederzuerkennen bzw. genau so komplex wie Gesichter.
9) Die Hemisphärenspezialisierung/-dominanz bzw. der Halbfeldvorteil wird abgeschwächt oder kehrt sich sogar um. Dh. dass zumeist zwar die linke Hemisphäre (Darbietung im rechten visuellen Halbfeld) bzgl. der Verarbeitung von Sprachmaterial besser ausgebildet ist, als die rechte Hemi – allerdings kommt zusätzlich zur Aktivierung, welche durch das Sprachmaterial ausgelöst wird noch eine Aktivierung, das Arousal (durch Stress etc.). Dies wiederum führt zu einem Overload, also einer Überlastung der linken Hemisphäre, und die rechte Hemisphäre (die eigentlich gar nicht so kompetent bei der Sprachverarbeitung ist) nimmt in ihrer Leistung proportional zur schlechter werdenden linken Heminsphäre zu.
10) Wegen der zeitlichen Summation der postsynaptischen Potentiale und des dadurch mit höherer Wahrscheinlichkeit ausgelösten Aktionspotentials.

Nein, Biofeedback, Psychosomatik und zentralautonome Regulation kommt nicht – daher kann ich dir die obigen Fragen auch nicht beantworten =)

Lg, Karo =)
(Gott, hab ich denn nichts zu tun, als hier permanent im Forum zu stöbern?!?! Sollte mich eigentlich auch wieder mal an Bio machen *seufz*)
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

28.09.2008 18:01
Biologische Psychologie I antworten
danke, danke, danke, danke....du hest mir echt total weitergeholfen...wie gesagt wenns von deiner seite aus noch fragen gibt- einfach posten
PsychoVali Offline

Besucher

Beiträge: 105

28.09.2008 18:04
Biologische Psychologie I antworten
Hi! Cool, dass jetzt doch wieder mehr im Forum gepostet wird!
Hab auch noch eine: Und zwar: Was ist ein synchronisiertes EEG?

Hab im Internet gefunden, dass es nur bei der Beta-Aktivität auftritt, weil viele Neurone gleichzeitig entladen.

In ner Mitschrift stand aber: Wenn es hochamplitudig & langsam ist..


Genau das Gegenteil also.. was stimmt?
Lg Vali
mat Offline

Besucher

Beiträge: 238

28.09.2008 18:46
Biologische Psychologie I antworten
synchronisiertes EEG: niedrige Frequenz, hohe Amplitude!
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

28.09.2008 20:51
Biologische Psychologie I antworten
Je weniger aktiv eine Gehirnregion ist, umso langsamer und hochamplitudiger ist das EEG --> synchronisiertes EEG

Kann mir wer bei dieser Frage helfen:
Wo liegt die formatio reticularis?
Myelencephalon, beginnt in Medulla oblongata (gehört das noch genauer beantwortet?)

lg
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