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Dieses Thema hat 484 Antworten
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 Biologische Psychologie
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Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 12:13
Biologische Psychologie I antworten
Personen mit chronischem Schmerzsyndrom (Fibromyalgie) zeigen zeitliche Summation schon bei langsameren Frequenzen (also bei weniger als 0,33 Hz)

lg
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 13:03
Biologische Psychologie I antworten
Aso danke, ich danke da wäre mehr dahinter :-)
lg Nina
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 15:03
Biologische Psychologie I antworten
Hallo! Hätte ein paar Fragen an euch:

Warum werden optische Reize aus einer Gehirnhälfte des Gesichtsfeldes in der kontralateralen Hemisphäre repräsentiert (in Worten erklären, nicht skizzieren)?

Erklären Sie (in Stichworten, aber genau), warum ein Bild, das sich in der rechten Gesichtshälfte befindet, (zunächst) ausschließlich in der linken Hemisphäre repräsentiert ist?

Wörter werden im linken visuellen Halbfeld besser behalten, wenn im rechten visuellen Halbfeld ein zusätzliches Arousel herrscht. Warum?

Wie kann man überprüfen, in welcher Hemisphäre die Gesichtserkennung verarbeitet wird? Welches Ergebnis müsste man erhalten, wenn die rechte Hemisphäre bei der Gesichtserkennung spezialisiert ist?

Vielleicht kann mir da noch jemand helfen, bin mir hier ziemlich unsicher, was sie da genau haben will.

Schon mal vielen Dank für die Mühe!!!!!!!!

lg
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 16:33
Biologische Psychologie I antworten
Bin mir leider bei diesen Themen auch nicht wirklich sicher, aber ich versuchs mal :-)

Warum werden optische Reize aus einer Gehirnhälfte des Gesichtsfeldes in der kontralateralen Hemisphäre repräsentiert (in Worten erklären, nicht skizzieren)?

Die Information eines optischen Reizes, die z.B. vom linken Auge wahrgenommen werden über den Sehnerv in den visuellen Kortex übertragen. Der Sehnerv kreuz sich aber am Chiasma opticum auf die kontralaterale Seite, deswegen wird die Information im linken Auge in der rechten Gehirnhälfte wahrgenommen.

Erklären Sie (in Stichworten, aber genau), warum ein Bild, das sich in der rechten Gesichtshälfte befindet, (zunächst) ausschließlich in der linken Hemisphäre repräsentiert ist?

Siehe 1. Frage ist im prinzip das Gleiche

Wörter werden im linken visuellen Halbfeld besser behalten, wenn im rechten visuellen Halbfeld ein zusätzliches Arousel herrscht. Warum?

Da hab ich leider selber keine Ahnung, glaub das hat sie noch nicht mal in der VO gesagt (vielleicht ne alte Prüfungsfrage)

Wie kann man überprüfen, in welcher Hemisphäre die Gesichtserkennung verarbeitet wird? Welches Ergebnis müsste man erhalten, wenn die rechte Hemisphäre bei der Gesichtserkennung spezialisiert ist?

Hm, gute Frage: Also einerseits kann man ja mittels MRI die Aktivierung feststellen. Also einfach Gesichter im linken und im rechten visuellen Halbfeld präsentieren und dann schauen wo die größere Aktivierung ist.
Wenn sie aber das mit der Präferenz meint, dann wahrscheinlich eher EEG und dann LQ ausrechnen. Wenn rechte Hemisphäre spezialisiert ist dann muss der LQ glaub ich negativ sein (bin mir aber nicht wirklich sicher)

Hoffe ich konnte dir einigermaßen helfen, wenn Du andere Vorschläge hast, würd ich sie gerne hören :-)

lg Nina
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 17:12
Biologische Psychologie I antworten
Hallo, Nina!

Du hast mir seeeeeeeeehr geholfen, DANKE!

Ja, ich glaube auch, dass sie bezüglich der 3. Frage in der VO wirklich nichts gesagt hat...

Und bei der letzten Fragen weiß man nicht, was sie genau von einem haben will. Deine Beantwortung klingt gut. Hab keine bessere Idee.

Danke nochmals für deine Hilfe!

lg
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 21:26
Biologische Psychologie I antworten
Bräuchte noch eure Hilfe bei den nachfolgenden Fragen:

Warum ist die Wahrscheinlichkeit, dass das 2. Neuron feuert, höher, wenn das 1. Neuron in höherer Frequenz feuert? (Ein Neuron feuert mit höherer Frequenz; warum wird dann im nächsten Neuron mit größer Wahrscheinlichkeit ein postsynaptisches Potential ausgelöst?)

Was verhindert das Überschreiten des Aktionspotentials? Welcher Mechanismus verhindert eine zu heftige Depolarisation?

Durch welchen Mechanismus ändert sich das Membranpotential am Beginn eines Aktionspotentials bzw. durch welchen Vorgang wird ein Aktionspotential eingeleitet?

Ich weiß, es sind einige, aber vielleicht kann mir jemand trotzdem weiterhelfen. Danke!

glg
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 21:28
Biologische Psychologie I antworten
Durch welchen Mechanismus ändert sich das Membranpotential am Beginn eines Aktionspotentials bzw. durch welchen Vorgang wird ein Aktionspotential eingeleitet?

-> depolarisation
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 21:39
Biologische Psychologie I antworten
Warum ist die Wahrscheinlichkeit, dass das 2. Neuron feuert, höher, wenn das 1. Neuron in höherer Frequenz feuert? (Ein Neuron feuert mit höherer Frequenz; warum wird dann im nächsten Neuron mit größer Wahrscheinlichkeit ein postsynaptisches Potential ausgelöst?)

Wegen der zeitlichen Summation. Das EPSP bei ersten Neuron ist noch nicht ganz abgeklungen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das nächste EPSP eines 2. Neurons zeitlich aufsummiert wird und somit das Signal stärker wird.

Was verhindert das Überschreiten des Aktionspotentials? Welcher Mechanismus verhindert eine zu heftige Depolarisation?

Das Öffnen der Kaliumkanäle. Sie sind etwas träger und brauchen länger zum öffnen als die Natriumkanäle. Durch das Öffnen der Kaliumkanäle erfolgt eine teilweise Kompensation.

Durch welchen Mechanismus ändert sich das Membranpotential am Beginn eines Aktionspotentials bzw. durch welchen Vorgang wird ein Aktionspotential eingeleitet?

Durch eine Depolarisation, die wiederum durch das Öffnen der Natriumkanäle zustande kommt.

So würde ich das beantworten :-)

Lg Nina

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 21:41
Biologische Psychologie I antworten
ein großes dankeschön an euch beiden!

lg
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 21:45
Biologische Psychologie I antworten
Gern geschehen!!!
Wenn ich was beantworten muss, dann lern ich selber noch was dazu :-)
Immer gerne wieder
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 22:33
Biologische Psychologie I antworten
Hab noch eine Frage gefunden :):

Wie verändert sich die HRV im low-frequency Bereich bei einer Prüfung?

Wär super, wenn du mir die noch beantworten könntest!

glg
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 22:52
Biologische Psychologie I antworten
Wie verändert sich die HRV im low-frequency Bereich bei einer Prüfung

lol...die hab ich meinen Vater auch gefragt, der ist Kardiologe. Zuerst hat er mir gesagt, dass sie einfach nur zunimmt. Dann hat er mir nochmal ne email geschrieben, in der stand..

Eine hohe HF-Variabilität ist ein Zeichen eines "lebendigen" vegetativen
Systems, während eine "monotone" Herzfrequenz (z.B. auch bei Diabetikern) gerade beim "Alten Menschen" ein Zeichen für ein erhöhtes Risiko darstellt, an einem plötzlichen Herztod (SCD) zu versterben.
In Folge dessen, dürfte in Prüfungs- und Angst-Situationen die HF-Var. eingeschränkt sein.

da hat's bei mir dann ausgesetzt...aber ich versuchs trotzdem nochmal...dauert aber ein bisschen...
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 23:00
Biologische Psychologie I antworten
Also hab jetzt nochmal was gefunden:
Die Variabilität der Herzfrequenz wird durch das vegetative Nervensystem beeinflusst. Sie repräsentiert spontane Herzschlag-Fluktuationen als Folge der Wechselwirkung der Schrittmacherzellen im Herzen mit dem autonomen Nervensystem: bei hoher Aktivität des Parasympathikus nimmt die HRV zu (während die Herzfrequenz abnimmt), bei hoher Aktivität des Sympathikus nimmt sie (bis zur so genannten Starrfrequenz) ab.
Also folglich würde ich sagen, dass die HRV abnimmt, weil ja bei stress der Sympathikus aktiviert ist oder???
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 23:04
Biologische Psychologie I antworten
stimmt, ich glaube das ist die richtige antwort. hab mir auch schon sowas in diese richtung gedacht.

DANKE & ich wünsch dir viel erfolg für die morgige prüfung!
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.06.2008 23:12
Biologische Psychologie I antworten
So hab jetzt nochmal was im Internet gefunden und da steht auch bei Stress nimmt die HRV ab. Mehr würde ich da dann auch nicht schreiben, so lange sie nicht fragt warum :-) Vielleicht habe ich meinen Vater beim ersten Mal nur falsch verstanden.
Wünsch Dir auch viel Glück bei der Prüfung
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