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Dieses Thema hat 547 Antworten
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 Biologische Psychologie
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Tom Offline

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Beiträge: 60

21.04.2006 18:52
Biologische Psychologie II antworten
hallo simone,

also ich habe da leider auch nicht besonders viel dazu stehen. aber ich würde es so beantworten:

unterschiede entstehen eigentlich hauptsächlich durch den unterschiedlichen hormonhaushalt. bei we5b35chen ratten ist es dann noch so, dass sich unterschiede in der anzahl der fortsätze (spines) der dendriten bei den hypocampalen pyramidenzellen während des östrogenzyklus zeigen.

wichtig ist auch der zeitpunkt der pupertät.

witzig ist auch, dass zb. frauen mit hohem testosteronniveau bessere leistungen bringen als frauen mit niedrigem t-niveau. bei männeren ist es aber umgekehrt --> t-niveau hoch ist schlechter als t-niveau niedrig. generel sind männer aber besser als frauen (in bezug auf visuell räumliche leistungen).

Experiment: hier wurde der östrogen und progesteronhaushalt während des monatszyklus der frauen gemessen und test bei ö. hoch und ö. nieder durcchgeführt.
--> bei ö. hoch phase war eine stärkere beidseitige aktivierung im bereich des oberen frontallappens messbar. folge ist eine bessere verbale leistung
--> bei p. hoch phase wurde eine stärkere beidseitige aktivierung im bereich des oberen temporallappens gemessen.

lg tom

simone8141 Offline

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Beiträge: 112

21.04.2006 20:12
Biologische Psychologie II antworten
DANKE, bin schon gespannt wie die Prüfung wird, bin einfach total froh, wenn es vorbei ist.
Will bei Biologischer unbedingt gute Noten haben,da ich gerne auf diesem Gebiet irgendwann amal*g* meine Diplomarbeit schreiben möchte.

GGLG, Simone

Tom Offline

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Beiträge: 60

21.04.2006 20:40
Biologische Psychologie II antworten
bin auch froh wenn ich die prüfung endlich hab. dann kann ich endlich meinen abschnitt einreichen. ich hoffe halt dass alles gut geht.

ld Tom

simone8141 Offline

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Beiträge: 112

21.04.2006 21:07
Biologische Psychologie II antworten
Für den ersten Abschnitt brauch ich noch ein Zeiterl, bin leider nicht in alle Seminare reingekommen, wie ich gehofft hab, aber naja....da kann man leida nix machen.

Wünsch dir noch einen schönen Abend, vielleicht lesen wir uns ja morgen noch*g*

GGLG, Simone

Runciter Offline

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Beiträge: 24

22.04.2006 08:55
Biologische Psychologie II antworten
hallo!
kann mir wer vielleicht bei dieser frage behilflich sein: wie kann eine aphasie fälschlicherweise für ein angularissyndrom gehalten werden?
Danke
--
Runciter

Tom Offline

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Beiträge: 60

22.04.2006 08:59
Biologische Psychologie II antworten
hallo,

ich würds so schreiben:

Es könnte sein dass durch die Aphasie die Bedeutung des Wortes Links oder Rechts verloren geht und die Patienten daher nicht wissen wo links oder rechts ist.

lg Tom

Runciter Offline

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Beiträge: 24

22.04.2006 09:09
Biologische Psychologie II antworten
danke für die schnelle antwort!!

jh Offline

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Beiträge: 250

22.04.2006 09:19
Biologische Psychologie II antworten
Guten Morgen!

Danke für die rasche Antwort!

Hab da aber noch ein paar Fragen!

Also zum motorischen System:
-Prüfungsfrage:Verkäuferin-links Fließband Grobmotorik,Rechts eintippen Feinmotorik.Was sind die Auswirkungen wenn sie das lange macht?BA?Gyrus?

-Basalganglien,Aufgaben bezüglich Bewegung?

Beim ersten keine ahnung was er da will und beim zweiten würd ich die eine Folie mit den Verschaltungen der Basalganglien aufschreiben, stimmt das, oder meint er da was anderes?

Zum akust.System:

Bei den Agnosien ist Gyrus temporalis superiores rechts bzw. links betrofen oder? Und welches BA?

Glg und und einen ganz lernproduktiven Tag wünsche ich allen!

Tom Offline

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Beiträge: 60

22.04.2006 09:38
Biologische Psychologie II antworten
hallo,

zur verkäuferin:
Die Repräsentationsareale der Finger der rechten Hand in der linken GH vergrößern sich durch das Training. Dass kann so weit gehen, dass sie eine Fokale Hand – Dystonie bekommt und die Finger der rechten Hand verkrampfen. Die Störung betrifft den Gyrus Postcentralis (BA 1,2,3)

basalganglien:
Die Aufgabe der Basalganglien ist es, zu "entscheiden" ob Bewegungsentwürfe die aus der Schleife Prämotorischer Cortex-Pons-Kleinhirn entstammen und über den Thalamus zum Primärmotorischen Cortex gelangen, "durchgelassen" werden oder nicht, und so eine Bewegung zustande kommt, oder eben auch nicht. Um dem gerecht zu werden, sind die Basalganglien komplex verschaltet.
Auch sind die Basalganglien für die Intensität einer Bewegung verantwortlich.

Agnosie:
Geräuschagnosie, paralinguistische auditorische agnosie, generalistische auditorische agnosie --> G. temporalis superior rechts
generalistische auditorische agnosie --> G. temporalis superior links
BA 22 denk ich

lg Tom

Soleil Offline

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Beiträge: 25

22.04.2006 11:17
Biologische Psychologie II antworten
Hallo!

Will mich nur nochmal vergewissern: Letzte Folie, und somit "Lernstoffende", ist Joseph et al. Neuro Theology?
Bitte, danke.

LG

Tom Offline

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Beiträge: 60

22.04.2006 11:23
Biologische Psychologie II antworten
hallo,

ja das ist die letzte folie

lg Tom

jh Offline

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Beiträge: 250

22.04.2006 15:54
Biologische Psychologie II antworten
Hallo!

Danke für die schnelle Antwort!!

Ich fürchte aber ich hab noch ein paar Fragen gefunden .

Zur Aufmersamkeit:

-war bei der lokalen/globalen Ausrichtun net da .
Kann mir da jemand den Unterschied erklären bzw. mit linker/rechter Hemisphäre?


- Split Brain Patienen:
Also das erste beispiel mit männlicher und weiblicher Gesichtshälfte hab ich , aber den rest naja.Warum ist geht bzw. geht des jetzt net?

-Und welche Regionen sind bei Legasthenie betroffen(BA)?

Bitte bitte!

I will das des endli vorbei is mir raucht schon der Kopf vor lauter BAs und Störungen!



simone8141 Offline

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Beiträge: 112

22.04.2006 16:21
Biologische Psychologie II antworten
HALLO!

Hab Schulter ein Mail bezüglich der Frage mit der Verkäuferin geschrieben.
Primärer motorischer Cortex ist betroffen, NICHT somatosensorischer Cortex!!!!!

BA 38= betroffen bei Agnosien.

GGLG, Simone

simone8141 Offline

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Beiträge: 112

22.04.2006 16:23
Biologische Psychologie II antworten
BA22= Wernicke Areal, ist also nicht bei Agnosie betroffen!!!!!!

Außerdem tritt die Agrafie auch bei der Broca-APhasie auf, d.h. dass Broca-Aphasie und Angularis-Syndrom auch aufgrund dessen verwechselt werden können.

GGLG

simone8141 Offline

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Beiträge: 112

22.04.2006 16:25
Biologische Psychologie II antworten
DAS IST DAS MAIL, DAS ICH N SCHULTER GESCHRIEBEN HABE +SEINE ANTWORT!!!!!
usnahmsweise, weil bis zur Prüfung keine Sprechstunde stattfindet
(ansonsten ist es mündlich einfacher, etwas zu erklären); Kommentare siehe
unten.
LG, Schulter


Prof. Dr. Günter Schulter
Department of Psychology, University of Graz
A-8010 Graz, Universitätsplatz 2/III
Tel. +43-316-380-5114 Fax: -9808
----- Original Message -----
From: "Simone Schauer-Grasch" <simone@schauer-grasch.at>
To: <guenter.schulter@uni-graz.at>
Sent: Thursday, April 06, 2006 11:09 PM
Subject: Motorisches System


> Sehr geehrter Herr Univ.-Prof. Dr. Schulter,
>
> ich habe 3 Fragen zum Thema "Motorisches System" an Sie und hoffe, dass
Sie
> mir
> bei der Beantwortung dieser Fragen helfen können:
>
> 1. Ist es richtig, dass dem dorsolateralen Frontalcortex
> (Assoziationscortex)
> folgende Brodman-Areale zugeordnet werden ? BA 8,9,44,45,46
>
Ja, ist richtig;


> 2. ad Prüfungsbeispiel: Verkäufern- links Fließband Grobmotorik, rechts
> eintippen Feinmotorik.
> Was sind die Auswirkungen, wenn sie das lange macht? BA? Gyrus?
> Ist folgende Antwort richtig? Feinmotorik: BA 1,2,3 (somatosensorischer
> Cortex-Repräsentation der Finger
> im primären somatosensorischen Cortex)d.h. gyrus postcentralis.

Das ist falsch: Motorik ist im gyrus präcentralis (Area 4)
Folge: dass sich die Repräsentationsareale der Finger vergrößern;

> Leider kann ich nicht beantworten, welches Brodman-Areal für die
GROBMOTORIK
> zuständig ist und hoffe,
> dass sie mir weiterhelfen können.

Siehe beiliegende Grafik = Homunculus: da sieht man, dass Finger/Hand und
Arm andere Regionen der Area 4 einnehmen;

> Auswirkungen: Repräsentationsareale der Finger verschmelzen miteinander.
Je
> schneller die Aktivierung hintereinander, desto höher das Risiko, dass
> Areale sich überlagern. Was passiert aber im Bereich der Grobmotorik???

Eine Vergrößerung der Areale für die Steuerung der ganzen Hand u. des Armes
(siehe Grafik)

>
> 3. Welcher Teil des Gehirns ist aktiv, wenn sie die rechte Zehe bewegen?
> Welches Brodmanareal ist dafür zuständig?
>
siehe Grafik: linke Region der Area 4 in der Sagittalfurche (=dort ist die
Zehe repräsentiert)
>



> Mit freundlichen Grüßen,
>
> Simone Schauer-Grasch
>


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