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Dieses Thema hat 33 Antworten
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MexicanChrisi Offline

Besucher

Beiträge: 329

05.12.2007 22:59
Fragen zum Stoff antworten
Ich steh gerade auf der Leitung ... mit was eigentlich voll simplen...den Evaluationsobjekten *g*

Beispiel Weiterbildungserfolg... wo man eigentlich Kommunikationstrainings evaluieren will und da gehören die Führungskräfte auch zu den Eobjekten
Wiesoo gehören die Führungskräfte da denn Objekten an?? Man will doch die Kommunikationstrainings evaluieren und ich find die Führungskräfte sind damit Datenträger??
Wie sieht das dann bei der Evaluation eines Therapieerfolgs aus.. wenn man auch ne Vergleichsgruppe hat... sind die KlientInnen dann auch Objekte?
Bin verwirrt!

Danke & Lg
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

06.12.2007 21:56
Fragen zum Stoff antworten
Hmm.. deinem Beispiel zufolge wäre das Evaluationsobjekt ja das Kommunikationstraining, und nicht die Führungskräfte.

Aber man müsste auch wissen, ob die Führungskräfte das Kommunikationstraining bekommen oder ob sie es selbst durchführen oder...? Wenn die Führungskräfte das Training selber durchführen, dann könnten ja auch die Führungskräfte evaluiert werden (z.B.: wie gut sie das Training machen) und dann wären sie auch Evaluationsobjekte.

Aber so ganz kenn ich mich bei deinem Beispiel auch nicht aus.
LG
MexicanChrisi Offline

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Beiträge: 329

09.12.2007 10:59
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Aha okay danke .. ich meinte das Beispiel Weiterbildungserfolg vom Skript
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

09.12.2007 13:58
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Hallo

Könnt ihr mir die Kohortendesigns erklären??

Danke
anni Offline

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Beiträge: 70

09.12.2007 15:20
Fragen zum Stoff antworten
Bei den Kohortendesigns hab ich folgendes aufgeschrieben:

Kohortendesign simple:

01
------------
X O1

Es gibt eine Gruppe (das O1 rechts), die ein Treatment (X) bekommt. Um zu überprüfen, ob das Treatment gewirkt hat, werden Daten einer früheren Kohorte (das O1 links) herangezogen.

Treatment partioning:

O1
------------
X1 O2

O1
------------
X2 O2

Man teilt zwei Gruppen ein. Beide Gruppen bekommen ein anders Treatment (X1 bzw. X2). Vorteil bei diesem Kohortendesign ist es, dass die Wechselwirkung aufgedeckt werden kann.

Institutional cycle design:

O1 O2
-----------------------
03 X1 O4

Man nimmt Daten aus zwei früheren Kohorten (O1 und O2). Dann nimmt man eine "neue" Gruppe (O3) und gibt ihr das Treatment X1. Der Vorteil dabei ist, dass man mit den Daten aus den früheren Kohorten bereits zwei Gruppen bilden kann.

Viel mehr hab ich leider nicht, ich weiß auch nicht hundertprozentig, ob meine Mitschrift stimmt. Vielleicht hilfts ja was.
anni Offline

Besucher

Beiträge: 70

09.12.2007 15:22
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Kann mir jemand bei der folgenden Frage helfen:

Wann sind bei einer Evaluation dennoch experimentelle Designs möglich?
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

09.12.2007 17:07
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Stellt er nur Fragen aus dem Fragenkatalog?
MexicanChrisi Offline

Besucher

Beiträge: 329

09.12.2007 18:10
Fragen zum Stoff antworten

Quote:
Kann mir jemand bei der folgenden Frage helfen:

Wann sind bei einer Evaluation dennoch experimentelle Designs möglich?



Jap, die Frage... Ich hab nur die Beispiele, die bei der Frage verlangt werden "zufällige Zuordnung bei" ..und dann n paar Laboruntersuchungen aus unterschiedl. Bereichen ..
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

09.12.2007 21:23
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danke... aber ergibt das Sinn? das treatment partitioning gut... fällt dir zu den anderen beiden ein Beispiel ein? Besonders das erste .... die eine Gruppe nur eine Beobachtung und die andere bekommt das Treatment ohne Vortest... ?
anni Offline

Besucher

Beiträge: 70

10.12.2007 11:32
Fragen zum Stoff antworten
Bei den Kohortendesigns:

Da gibt es ja bei allen drei Designs keinen Vortest. Deshalb nimmt man ja Daten von früheren Personen/Gruppen zum Vergleich heran, weil man keinen Vortest hat.

Beim ersten Design war das Beispiel glaub ich die "Sesam Straße".

Man hat einfach Kinder die Sesam Straße schauen lassen, und danach ihr Verhalten beobachtet. Da man aber keinen Vortest oder eine KG oder ähnliches zum Vergleich hat, nimmt man die bereits vorhandenen Daten von Kindern von früher und vergleicht diese zwei Gruppen von Kindern dann. Das Problem bei allen Kohortendesigns ist aber, dass die z.B. die Kindheit früher generell anders war als heute und der Vergleich dann problematisch ist.

Beim zweiten Design haben sie zwei Gruppen gebildet: Kinder, die viel Sesam Straße sehen (X1) und Kinder, die wenig Sesam Straße sehen (X2). Dann hat man wieder alte Daten von Kindern hergenommen und verglichen.

Beim dritten Design hab ich leider kein Beispiel.

Ich hab dann nur aufgeschrieben, dass Kohortendesigns wegen dem "Kohorteneffekt" (früher war halt die Kindheit anders - kann man nicht vergleichen) problematisch sind und die Designs zu wenig in die Tiefe gehen.

Lg Anni
Maxx Offline

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Beiträge: 31

10.12.2007 12:29
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Zur Frage "Wann sind bei einer Evaluation dennoch experimentelle Designs möglich?":

1) bei Fragestellungen bei denen wichtige Teilaspekte in kontrollierten Untersuchungen geprüft werden können (BSP: Akzeptanz von WErbemitteln)
2) bei Studien die aufgrund ihrer Wichtigkeit / Bedeutung randomisiert erfolgen können (BSP: Prüfen von Pharmazeutika im Doppelblindversuch)
3) bei Feldexperimenten zu Fragestellungen, die Gruppenzuweisung fast zufällig erlauben weil die VPn gar nicht wissen dass evaluiert wird (BSP: verschiedene Formen einer Seminargestalutng)

Hoffe das hilft weiter...

LG Maxx
MexicanChrisi Offline

Besucher

Beiträge: 329

10.12.2007 17:43
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Hab auch noch ne Frage

interventionsgebundene W. is einfach dadurch erstchlich, dass die Differenz bei der Vergleichsgruppe, die nur Messungen - keine Maßnahme hat, auch sign. wird? In der VG muss dann aber keine "so als ob" Maßnahme (also eine die wirkungslos ist) gesetzt werden, sondern es reichen die Messungen?

Danke
anni Offline

Besucher

Beiträge: 70

10.12.2007 20:09
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@ Maxx: Danke!!

zu der Erkennung der interventionsgebunden Wirkungen:

ich hab da einfach nur geschrieben, dass eine Vergleichsgruppe notwendig ist, um diese Wirkungen zu untersuchen.
Hat die EG das Treatment bekommen, um die VG hat ein "als ob"-Treatment - dann müsste der Unterschied zwischen EG und VG signifikant sein, damit man eine programmgebundene Wirkung hat.
Sind beide gleich, also kein signifikantes Ergebnis, dann ist die Wirkung auf die Intervention selbst zurückzuführen.

Lg Anni
anni Offline

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Beiträge: 70

10.12.2007 20:12
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@ MexicanChrisi: was meinst du mit "es reichen die messungen"? das check ich irgendwie nicht...
MexicanChrisi Offline

Besucher

Beiträge: 329

10.12.2007 20:56
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okay das hab ich auch, danke

"es reichen die Messungen" damit meinte ich ob die VG unbedingt ne Wartelistegruppe sein muss oder ein Treatment erhalten muss, dass für die zu evaluierende Maßnahme wirkungslos is ooder ob einfach nur die Erhebungen (Fragebogen etc.) und dadurch das Gefühl, dass etwas geändert wird ausreicht, um dann eine interventionsgebundene Wirkung zu interpretieren..
..aber is eigentlich e irrelevant die Frage..

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