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Dieses Thema hat 13 Antworten
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 allerlei
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

05.01.2009 11:21
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Fragen und Antworten zur Vorlesung Klinische Psychologie I
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

05.01.2009 11:21
Fragen und Antworten antworten
Kann mir bitte jemand bei den folgenden Prüfungsfragen helfen:

1. Was ist eine körperdysmorphe Störung?
2. Neuroanatomische Auffälligkeiten bei Depression
3. Nenne die Verhaltensebene auf denen man psychische Störungen beurteilen kann.
4. Erklärung der Depression mit Erkenntnissen aus der Verhaltensgenetik
5. was sind positive Metasorgen und bei welcher Störung kommen sie vor
6. Depression: Phasenanzahl, Zyklus, Dauer wenn unbehandelt, was ist eine depressive Episode
7. was ist expressed emotion
8. Welche Normen charakterisieren DSM/ICD
9. Was ist eine vasvogale Synkope, bei welcher Störung tritt sie auf
10. Was ist Lepin, welche Funktion hat es
11. Welche Form der Schizophrenie kommt am häufigsten vor, welche Symptome
12. Charakteristiken einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung
13. 3 Ebenen, auf denen sich Vh beschreiben lässt
14. 4 Syndrome von Angststörungen
15. Wo zeigen sich bei Depressionen funktionelle Änderungen?
16. Was ist eine dysmorphe Körperstörung
17. Was ist OPD – erklären
18. Serotonin- welche Bedeutung hat es in Bezug auf Essstörungen?
19. Unterschied psychosomatische Störungen und Psychische Störungen mit körperlichen Auffälligkeiten.
20. Psychophysiologische Reaktionsbesonderheiten bei der Borderline-PS.
21. was ist Hyperventilationstest, warum durchgeführt?
22. welche Hirnregionen sind bei ZwangspatientINNEN dysfunktional?
23. welche psychotischen Symptome können bei Depressionen auftreten?
24. wie definiert Fiedler Persönlichkeitsstörungen? was ist zentrales Defizit?
25. hauptsächliche Dysfunktion bei ADHS laut Barkley, welche Folgen hat die Dysfunktion
26. Was ist eine Seasonal Affective Disorder?
27. 3 ätiologische Modelle zu spezifischen Phobien
28. Differenzialdiagnose anorexia nervosa und bringe eating und zu jedem ein ätiologisches Modell
29. Durch was ist eine Major Depression Episode gekennzeichnet
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

05.01.2009 11:22
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Und die netten Antworten einer Studienkollegin:

> 2. Neuroanatomische Auffälligkeiten bei Depression ( eher unsicher)
erhöhter Glucosespiegel im Blut und Urin
frontale Assymetrie des Alpha EEGs
verkürzte Recovery der Corteesol Ausschüttung
erhöhter ACTH Plasmaspiegel

> 5. was sind positive Metasorgen und bei welcher Störung kommen sie vor
Sorge soll positiv genützt werden-vielleicht komme durch durch Sorge zur Lösung
kommt bei generalisierten Angststörung vor

> 6. Depression: Phasenanzahl, Zyklus, Dauer wenn unbehandelt, was ist eine depressive Episode
4-5 Störungsepisoden pro halbes Jahr
Zykluslänge ca. 5Jahre
Wenn unbehandelt Dauer 5-6 Monate
depressive Verstimmung, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Gedanken an Tod

> 8. Welche Normen charakterisieren DSM/ICD
statistische Norm: Erfahrungswerte
Sozialnorm: gesellschaftlich definierte Norm
Idealnorm: Weltanschauliche Verhaltensregeln
funktionale Norm: Planmäßigkeit des Verhalten
subj. Norm: individuelle Ereignisse

> 9. Was ist eine vasvogale Synkope, bei welcher Störung tritt sie auf
Vasovagale Synkope: Übererregung des Nervensystems-plötzlicher Blutdruck u. Pulsabfall
Auftreten bei Kozerte aus Euphorie oder beim Blutabnehmen aus Stress und Angst

> 10. Was ist Lepin, welche Funktion hat es
Neuromodulator-Freisetzung aus Fettzellen-Appetitunterbindung

> 17. Was ist OPD – erklären
Operationalisierte psychodynamische Diagnostik
Achsen: Krankheitserleben, Beziehung, Psychodynamische Konflikte, Persönlichkeitsstruktur

> 18. Serotonin- welche Bedeutung hat es in Bezug auf Essstörungen?
unterbindet Nahrungsaufnahme, senkt Appetit auf Kohlenhydrate

> 29. Durch was ist eine Major Depression Episode gekennzeichnet
depressive Verstimmung, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Schuldgefühle, Gedanken an Tod
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

09.01.2009 20:19
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ich glaub nicht dass icd und dsm auf allen diesen normen basieren, meine antwort wäre:

icd und dsm basieren nur auf der:
statistischen norm
subjektiven norm (leidensdruckkriterium)
funktionale norm

nicht die soziale/kulturelle norm, weil beide internationale klassifikationssysteme sind, und auch nicht die idealnorm, weil nicht philosophisch und weltanschaulich, sondern weitgehend unabhängig.

stimmt jemand überein?? bitte posten!
danke lg
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

11.01.2009 09:37
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also wenn diese normen gemeint sind...dann würde ich mit dir übereinstimmen.
aber sicher wär ich mir auch nicht...
vllt wurde die frage auch anders gestellt und erscheint jetzt im gedächtnisprotokoll etwas seltsam.
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

12.01.2009 08:46
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kurze ausbesserung: vasvogale synkope = ohnmacht/bewusstlosichkeit durch plötzlichen blutdruckabfall. der rest ist nur die biphasische wirkung bei der blut/injekt... phobie. aber die vasvogale synkope ist rein die bewusstlosigkeit an sich
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

12.01.2009 11:28
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hallo ihr lieben mitstreiter!
wäre jemand so lieb und könnte mir das self-susteaining circuit Modell von Baxter et. al erklären?
Wäre mir echt geholfen

DANKE
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

12.01.2009 18:41
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@ vasvogale synkope: stimmt leider nicht, ich hab im medizin buch nachgeschaut, da steht, dass bei der vasvogalen synkope zunächst angst steigt und auch blutdruck, bis dieser einen bestimmten kritischen wert erreicht und dann drastisch fällt, bis eben auch asystolie eintritt, dann horizontale lage, sprich ohnmacht. also schon die ganze biphasische reaktion, es steht dass eben die vasvogale synkope durch diese biphasische reaktion charakterisiert ist.

@ baxter und self sustaining curcuit: der orbitofrontale cx ist hyperaktiv und produziert die zwangsgedanken, er stößt die nc caudatus und den globus pallidus an --> bzw. basalganglien dadurch auch aktiviert, das ist die motorische komponente des zwangs, es entsteht dann eine rückkoppelungsscleife, sodass durch die hyperaktivität der basalganglien auch wieder der ofc aktiviert wird --> ich weiß bei der grafischen darstellung ist das ein bisschen verwirrend mit den + und -, aber das ist das was sie dazu gesagt hat.
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

12.01.2009 20:46
Fragen und Antworten antworten
Hi kann mir bitte jemand bei folgenden prüfungsfragen helfen?

3 Ebenen auf denen sich Verhalten beschreiben lässt?
3 verhaltensebenen auf denen psychische Störungen beurteilt werden können?
Unterschiede einer depressiven Episode unipolar und bipolar?
Erklärung der depression mit Erkenntnissen aus der Verhaltensgenetik?

was ist expressed emotion? Zu welcher Störung gehört das überhaupt? Ich kann nix dazu finden:-(!

Psychische Reaktionsbesonderheiten von Patienten mit borderline?

Differentialdiagnose Anorexia nervosa und Binge eating, zu jedem 1 Ätiologisches Modell?

Das wär echt ganz lieb wenn mir da jemand helfen könnte!! Alle anderen Fragen konnte ich beantworten, also falls jemand was braucht ;-)...

borg Offline

Besucher

Beiträge: 115

12.01.2009 23:13
Fragen und Antworten antworten
einen teil von deinen konnt ich selber nicht beantworten.. vielleicht findet sich da noch jemand *g*

3 Ebenen auf denen sich Verhalten beschreiben lässt?
3 verhaltensebenen auf denen psychische Störungen beurteilt werden können?
ich glaub dass die zwei die gleiche antwort haben:
körperliche, emotionale, motivationale, kognitive, behaviorale und/oder interpersonale Verhaltensebene

Unterschiede einer depressiven Episode unipolar und bipolar?
*hm* da hab ich nur: Episodendauer bei bipolarer kürzer (2 Wochen - 4 Monate)

was ist expressed emotion? Zu welcher Störung gehört das überhaupt? Ich kann nix dazu finden:-(!
Expressed emotion wird oft angewandt um bei Schizophrenen die Rückfallquote einzuschätzen. es besteht ein Zusammenhang zwischen Hoher Expressed Emotion und höherer Rückfallhäufigkeit als bei Niedriger Expressed Emotion. Zur Bestimmung der EE-Ausprägung des Angehörigen schätzt man auf der Basis von Ton- oder Videoaufnahmen bei der Auswertung die Aussagen des Angehörigen bezüglich ihrer Einstellungen und Gefühle gegenüber dem Patienten auf fünf Skalen ein (Leff & Vaughn, 1985):
• Kritik
• Feindseligkeit
• Emotionales Überengagement (Overinvolvement)
• Wärme
• Anzahl positiver Bemerkungen
Wenn das Ergebnis eher HEE war, dann war die Rückfallhäufigkeit bei ca. 58%, sonst ca. 16%.

Psychische Reaktionsbesonderheiten von Patienten mit borderline?
da hab ich nur: Verringertes Schmerzempfinden

was ich darüberhinaus nicht wirklich beantworten konnte:
welche psychotischen symptome können bei depression auftreten.. da hab ich nur wahn oder halluzination.

unterschied psychosomatische störung und psychische störung mit körperlichen auffälligkeiten.

3 ätiologische modelle zu spezifischen phobien.

vielleicht weiß das noch jemand, ansonsten viel glück bei der prüfung morgen ;o)

lg, borg
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

14.01.2009 01:34
Fragen und Antworten antworten
also für jeden den es interessiert: es heißt nicht vasvogale synkope sondern vasovagale synkope. steht im skrip falsch drin.
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

25.02.2009 09:51
Fragen und Antworten antworten
hi
vielleicht kann mir jemand dabei helfen:
4 Syndrome von Angststörungen?
ich weiß nicht was da verlangt wird...
danke!
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

27.02.2009 16:27
Fragen und Antworten antworten

Quote:
hi
vielleicht kann mir jemand dabei helfen:
4 Syndrome von Angststörungen?
ich weiß nicht was da verlangt wird...
danke!



also ich könnte mir vorstellen,dass sie damit Angst (Phobie..), Furcht (GAS..), Zwang und Belastungsstörungen (PT) meint...
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

27.02.2009 16:32
Fragen und Antworten antworten
was mich beschäftigt ist noch immer die Frage bezüglich der verhaltensgenetischen Erkenntnisse bei Depressionen.. Verhaltensmäßig könnte man sich noch was zusammenreimen, aber wo da die Genetik hinpasst, ist mir ein Rätsel - ausser man nimmt die Vererbung - allerdings, wo passt dann wieder das Verhalten dazu? ...ich find die Fragen allgemein ziemlich heftig und "uneindeutig", ich hoffe der nächste Prüftermin wird irgendwie "verständlicher" ....
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